Konzept

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
Um zum Anderen ausgehen zu können,
muss man den Ausgangsort innehaben,
man muss bei sich gewesen sein,
bei sich sein.“

(Martin Buber, jüd. Philosoph und Pädagoge)
 

 

 

Tangoenergetik stärkt die Autonomie, Integrität und Gestaltungskraft der Persönlichkeit und macht diese in ihren sozialen Beziehungen und Bezügen erfahrbar.

Durch einen höheren Grad an Selbstwahrnehmung, Bewusstsein, Eigenverantwortung und Einsichten in emotionale und körperliche Möglichkeiten trägt Tangoenergetik wesentlich zu gesunder Steuerung innerer wie äußerer Lebensbalance bei. Effektivität, Zufriedenheit und kreative Lebendigkeit fließen in Beziehungen privater oder beruflicher Art, bereichert durch eine im Tango sinnlich erlebbare Form von Kommunikation. Energetische Präsenz ermöglicht einen feinen und klaren Austausch von Impulsen und Intentionen.

Im Tangotanz sind Körper-, Bewusstseins- und Kommunikationsprozesse in Beziehungen gleichsam wie im Spiegel persönlicher Lebensthemen erfahrbar und laden geradezu zur Transformation im Alltag ein.

Weltweite Forschungen und Erlebensberichte weisen eine dem Tango implizite positive Wir­kung auf das Verbundsystem Körper-Seele-Geist zu - sei es in Hinblick auf Koordination, Körperhaltung, Balance oder auch auf Stressreduzierung, Selbstwirksamkeit und Lebensfreude. Auch spielt der Fluss der Musik als tragendes und führendes Element eine essentielle Rolle und kann seine Entsprechung im Alltag - etwa durch Vertrauen ins Leben mit seinen Prozessen und Wandlungen - finden.

Die Heilkraft des Tango mit seiner inneren Vielschichtigkeit liegt nicht zuletzt in der resonanten Berührung von Aspekten des eigenen Wesens und bringt innere Aufrichtung und Ausrichtung ins Erleben.

Tangoenergetik versteht sich - je nach Perspektive und Schwerpunktsetzung - als Tango­therapie, Coaching oder essentielle Lebensbegleitung, welche auch spirituelle Fragestellun­gen implizieren kann.

Grundsätzlich sieht sich Tangoenergetik verbunden mit dem salutogenetischen Ansatz, mit systemischer Therapie und anderen humanistischen Psychotherapien, mit der Gewaltfreien Kommunikation sowie mit Erkenntnissen der neurowissenschaftlichen Forschung